Corona Krise Tag 13 (25.03.20)

Und täglich grüßt das Pudeltier

 

Juhu, der 13! Tag. 13? Da war doch was! Aber nein, ich bin nicht abergläubisch. Schließlich hatte ich in einer Hausnummer 13 eine wundervolle und behütete Kindheit. Eine Kindheit die so unbeschwert war. Morgens Schule dann ab in die Natur und zu Freunden. Im Nachgang kann ich mich dann aber doch an Tschernobyl erinnern. Ich durfte keine Pilze und keinen Salat mehr essen. Da war meine Mutter sehr konsequent. Und das zu recht. Genauso konsequent bin ich jetzt mit den Aufgaben für die Schule. Meine Kinder hassen mich insgeheim. Ach was! Nicht insgeheim. Ihrem Unmut machen sie täglich Luft. Ich kann es aber ein Stück weit nachvollziehen und sehne den Freitag herbei. Offizieller Ferienstart und das heißt auch für mich, meinen Job als Teilzeitlehrer hänge ich nun getrost für zwei Wochen an den Nagel. Was danach kommt wissen wir ja noch nicht. Eine Woche kriege ich rum. Ist ja schließlich noch ein Feiertag drin. Ostern. Und der Geburtstag meiner Tochter. Der 10. Geburtstag. Sie fiebert ihm schon so sehnlich entgegen. Mir bereitet er Panik. Den Kauf der Geschenke hatte ich vor mir hergeschoben. Und nun hat wirklich alles zu. Das ist auch die richtige Vorgehensweise, aber für den Kauf der Geburtstagsgeschenke eher kontraproduktiv. Aber als blitzgescheites Wesen knallt man sich ja den Warenkorb bei einem bekannten Onlineversandhändler zu. Am Ende des Kaufes hatte ich dann das Lieferdatum gesehen und dachte ich muss vom Stuhl fallen. Lieferdatum nach dem 11. April. Und zwar weit nach dem 11. April. Also habe ich das Gespräch gesucht und erklärt, dass Mama nicht so ein Logistikgenie ist wie unsere Supermarktbetreiber derzeit. Und hier möchte ich ein großes Dankeschön an alle Verkäuferinnen, LKW Fahrer, Bäcker… aussprechen, die uns so fabelhaft mit Dingen des Alltages versorgen. Gestern musste ich zum Einkaufen. Ich vermeide ja jeden unnötigen Gang in die Menschenmenge. Aber der Einkauf hat meine Panik reduziert. Ich stand vor gefüllten Regalen. Na ja, außer bei Mehl und Toilettenpapier. Das, behauptet mein Chef ja immer gerne, horte ich tonnenweise im Keller. Nicht tonnenweise, aber einen haushaltsüblichen Vorrat habe ich in der Tat. Wir merken ja alle: Wenn der Haushalt vollständig zu Hause ist, ist der Absatz an Toilettenpapier und Lebensmitteln extrem hoch. Aber ich bin kein Hamster. Wäre ich ein Tier, wäre ich ein Pudel.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen gesunden und behüteten Tag und danke auch allen anderen Menschen, die derzeit so Unglaubliches leisten.

 

Eure Fabi Tante

 

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