Angebot "To-Do Liste"

Angebot einer Methode, einen Tag zu Hause selbstbestimmt einzuteilen

Im Leben – so meine Behauptung – handelt jeder Mensch gemäß einer Tugend – auch einer Untugend, er weiß es vielleicht nur nicht. Warum auch?

Es genügt, relativ sinnvoll und aktiv zu leben – wenn man kann.

Dennoch kann man versuchen, sich zu überlegen, welche praktischen Möglichkeiten es gibt, Tage zu Hause selbstbestimmt zu leben. Man lernt dabei, ökonomisch und zielgerichtet zu handeln und spart so Kraft und Zeit, wenn nicht auch Material und Geld.

Je eher man beginnt, bestimmte Verhaltensweisen einzuüben, desto leichter fällt es später.

Interessant ist gerade, nicht nur in der gegenwärtigen Situation, die selbstbestimmte Tageszeit. Ein Hilfsmittel dazu ist die sog. „To do Liste“. Sie ist eine Art „Merkzettel“ und relativ schnell angefertigt.

Unabdingbar ist es jedoch, dass man die „Stationen“ dieser Liste diszipliniert abarbeitet. Sie hilft, Tätigkeiten, in eine Reihenfolge zu bringen.

Dabei gilt: Weniger vornehmen ist mehr, weil alles seine Zeit braucht und man es kräftemäßig und mental auch vollbringen möchte.

Im Alltag gibt es eine Vielzahl von Aufgaben, die bewältigt werden wollen. Dabei ist die Anfertigung einer „To do Liste“ wie das regelmäßige Knotenmachen in ein Seil, an dem man sich durch den Tag hangeln kann. Sie ist zugleich richtungsweisend: Man geht von einer Aktivität zur nächsten. Dabei wird kein „Ameisenverhalten“ eingeübt, sondern eine einfache Möglichkeit eröffnet, den Tag relativ vernünftig zu leben.

Nach wie vor gilt: Weniger ist mehr!

Drei oder vier Fixpunkte gelten dabei als gesetzt: die Mahlzeiten. Dazwischen ist Raum für zeitliches Handeln jeglicher Art.

Diejenigen, die mit den elektronischen Helferlein wie Smartphone, Tablet oder Notebook umgehen können wie „Tante Mabel mit den Stricknadeln“, machen sich eine Liste wie von selbst.

Das Nutzen einer solchen Liste ist wie das eines Einkaufszettels. Es funktioniert nicht sofort, denn Bedingung ist, sich strikt daran zu halten, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das bedeutet: Jeder einzelne passt sie seinen Möglichkeiten an.

 

Beispiel einer ausgedachten „To do Liste“ für einen Lernenden, vielleicht ab Klasse 8:

Frühstück

dann

Aufräumen

dann

Freunde anrufen

dann

Buch oder PC (Themenzentriert lernen)

dann

etwas Musik hören

dann

Mittag

dann

wer kann, Bewegungsübungen

dann

noch einmal PC oder Buch

dann

evtl. Spiel mit den Geschwistern

dann

Abendbrot

dann

Fernsehen

dann

zur gleichen Zeit ins Bett gehen

Wer die ausgedachte „To do Liste“ umsetzen will, muss sich vielleicht zwischendurch „selbst in den Hintern treten“. Trainiert man jedoch, die Liste abzuarbeiten, verinnerlicht sich ein kleines „Handlungsmuster“. Dies ist nicht hinderlich, wenn man dabei nicht verkrampft, um sie um jeden Preis einzuhalten. Mit der Zeit lernt man damit umzugehen, wenn es am Anfang auch nicht gleich klappt.

Die „To do Liste“ ist keine Gebrauchsanweisung, nach der alles sofort funktioniert, aber sie ist ein Hilfsmittel, ein einfacher Merkzettel.

 

Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

April 2020

Plätze frei
Plätze frei
Anmeldung möglich
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
fast ausgebucht
Anmeldung auf Warteliste
Anmeldung auf Warteliste
Kurs abgeschlossen
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Kurs ausgefallen
Kursinformationen beachten
Kursinformationen beachten