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"Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes" Die Bedeutung frühkindlicher Bindungsprozesse

An diesem Abend wird die Bedeutung für die weitere Entwicklung im Kindes- und Jugendalter aus dem Blickwinkel der Bindungsforschung, Epigenetik und Neurobiolgie veranschaulicht.
Erzieher und Pädagogen beobachten und beklagen eine zunehmend anstrengendere Beziehungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die zunehmenden Verhaltensauffälligkeiten fordern immer mehr Raum, Zeit und Kraft in der täglichen Arbeit, und immer häufiger werden diese Auffälligkeiten z.B. als Konzentrationsstörungen, mangelnde Resilienz oder sogar als ADHS diagnostiziert.
Die Ursachen sind vielschichtig, werden aber neben Erziehungsaspekten zunehmend auch dem Konsum digitaler Medien bereits in der Kleinkindzeit zugeschrieben. Bindungsforscher sehen zusätzlich mangelnde Bindung, innerhalb der nur zum Teil existierenden Familienstrukturen, als Ursache.
Dieser Vortrag betrachtet diese Aspekte aus dem Blickwinkel verschiedener Forschungsrichtungen und geht noch einen Schritt weiter, indem bereits vorgeburtliche Entwicklungsprozesse berücksichtigt werden, deren Ergebnisse v.a. der aktuellen Forschung der Epigenetik entspringen. Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes sind maßgeblich für die spätere Entwicklung mitverantwortlich. Doch diese 1.000 Tagen beginnen nicht etwa mit dem Zeitpunkt der Geburt, sondern mit dem Zeitpunkt der Befruchtung, sodass die gesamte pränatale Phase mitberücksichtigt und für spätere Entwicklungsaspekte herangezogen wird. Der aktuell propagierte Trend einer möglichst frühen Förderung wird dabei genauso berücksichtigt. Doch brauchen (Klein-)Kinder bereits frühe Förderung? Müssen sie schon frühzeitig - bestenfalls in der KiTa - mit Computer und Co in Kontakt kommen? Was passiert mit Kindern, denen diese frühe Förderung nicht angeboten wird? Haben sie es später einmal schwerer, oder aber vielleicht sogar besser, weil sie Zeit und Ruhe hatten, wichtige Kompetenzen durch freies Spielen auszuleben und auszuformen?

Was genau bedeutet es eigentlich, wenn man vom 'Lernen' spricht? Und wann beginnt ein Kind zu lernen? Passiert dies auch schon vorgeburtlich? Wenn ja, was lernt es in dieser Zeit? Gibt es hemmende und fördernde Einflüsse auf die (Lern-)Entwicklung von Ungeborenen?

All diesen Fragen widmet sich dieser Vortrag. Er spannt damit einen Bogen von der Befruchtung bis zu Pubertät und richtet sich an Eltern, Pädagogen, Erzieher und Diejenigen, die sich für die Welt der Kinder interessieren.

Status: Plätze frei

Kursnr.: P71E37-121

Beginn: Do., 01.07.2021, 19:30 - 21:00 Uhr

Dauer: 1

Kursort: Gemeindehaus St. Stephanus, Gustav-Dobberkau-Str. 1, 29378 Wittingen

Gebühr: 3,00 €

Hinweis: Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese kann per E-Mail, mittels Anmeldekarte (hinten im Programmheft) oder persönlich im Spitta-Haus erfolgen.

Gemeindehaus St. Stephanus, Gustav-Dobberkau-Str. 1, 29378 Wittingen
Gustav-Dobberkau-Str. 1
29378 Wittingen

Datum
01.07.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Gemeindehaus St. Stephanus, Gustav-Dobberkau-Str. 1, 29378 Wittingen




Ev. Familienbildungsstätte im Haus der Kirche

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